Für Kommunen & Nachbarschaft

Bioenergie als Teil der Region.

Eine Biogasanlage in der Nachbarschaft ist eng mit ihrem Umfeld verbunden. Landwirtschaftliche Betriebe, Lieferanten, Kommunen und Nachbarschaft sind Teil funktionierender regionaler Energiekreisläufe. Wir möchten deshalb nicht nur Anlagen weiterentwickeln, sondern auch verständlich erklären, wie unsere Standorte arbeiten und was ein verlässlicher Betrieb für die Region bedeutet.

Mehr als Energie

Wertschöpfung vor Ort

Biogasanlagen können verschiedene Beiträge für ihre Region leisten: Sie erzeugen erneuerbare Energie, nutzen landwirtschaftliche Rohstoffe und Reststoffe und können Wärme für Gebäude und Einrichtungen im direkten Umfeld bereitstellen.

Am Standort Altenebstorf wird die erzeugte Wärme beispielsweise für kommunale Gebäude sowie für Haushalte in der Umgebung genutzt. Mit der geplanten Weiterentwicklung soll der Standort zusätzlich Biomethan produzieren und damit einen weiteren Beitrag zur regionalen Energieversorgung leisten.

Wärme aus dem Standort Altenebstorf versorgt

Eine Schule

im Ort

Ein Schwimmbad

kommunal betrieben

Über 20 Haushalte

in der Umgebung

Einfach erklärt

Aus organischen Rohstoffen wird erneuerbare Energie

In einer Biogasanlage werden organische Materialien in geschlossenen Fermentern unter Ausschluss von Sauerstoff vergoren. Mikroorganismen bauen die eingesetzten Stoffe ab und erzeugen dabei Biogas.

Dieses Biogas kann direkt für die Erzeugung von Strom und Wärme genutzt oder aufbereitet werden. Bei der Aufbereitung werden unerwünschte Bestandteile entfernt, sodass Biomethan entsteht. Dieses erneuerbare Gas kann anschließend in das bestehende Gasnetz eingespeist und ähnlich wie Erdgas genutzt werden.

Zurück bleiben Gärreste, deren enthaltene Nährstoffe landwirtschaftlich weiter genutzt werden können.

Ablauf einer Biogasanlage: organische Rohstoffe, Fermenter ohne Sauerstoff, Biogas, Aufbereitung, Biomethan ins Gasnetz. Die Gärreste gehen als Dünger zurück aufs Feld.
Ablauf einer Biogasanlage: organische Rohstoffe, Fermenter ohne Sauerstoff, Biogas, Aufbereitung, Biomethan ins Gasnetz. Die Gärreste gehen als Dünger zurück aufs Feld.
Regionale Stoffkreisläufe

Rohstoffe sinnvoll nutzen

Biogasanlagen können unterschiedliche organische Materialien nutzen. Dazu gehören beispielsweise Wirtschaftsdünger wie Gülle und Mist, landwirtschaftliche Reststoffe sowie weitere geeignete organische Materialien.

Wir möchten vorhandene regionale Stoffströme sinnvoll nutzen und die Weiterentwicklung unserer Standorte zunehmend auf Rest- und Abfallstoffe ausrichten.

Dabei ist die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben und Lieferanten aus der Umgebung ein wichtiger Bestandteil unseres Ansatzes.

Was in eine Anlage darf, ist nicht dem Tagesgeschäft überlassen. Die zulässigen Einsatzstoffe sind Teil der Genehmigung, jede Anlieferung wird erfasst und dokumentiert, und die Lagerung folgt festen Vorgaben. Wir arbeiten dabei mit landwirtschaftlichen Betrieben aus der Umgebung zusammen, deren Material wir kennen — das ist der praktische Unterschied zu zugekauften Stoffen unbekannter Herkunft.

Regionale Partnerschaften

Kurze Wege und langfristige Lieferbeziehungen helfen dabei, regionale Stoffkreisläufe zu stärken und bestehende Strukturen sinnvoll weiterzuentwickeln.

Gute Energie braucht gute Nachbarschaft.

Langfristig erfolgreiche Standorte entstehen dort, wo Anlagenbetrieb, Landwirtschaft und regionales Umfeld gemeinsam gedacht werden.

Wir setzen deshalb auf langfristige Beziehungen, verlässliche Ansprechpartner und einen offenen Austausch mit den Menschen und Institutionen vor Ort.

Verlässlicher Betrieb

Geruch ist eine Frage des Betriebs

Organische Rohstoffe können Gerüche verursachen — insbesondere bei Lagerung, Transport und Verarbeitung. Deshalb kommt es auf einen sorgfältig organisierten Anlagenbetrieb an.

Eine Biogasanlage arbeitet in geschlossenen Behältern. Der eigentliche Vergärungsprozess läuft luftdicht ab und ist bei ordnungsgemäßem Betrieb von außen nicht wahrnehmbar. Geruch entsteht dort, wo Material offen bewegt oder gelagert wird — und genau dafür gibt es feste Abläufe: geschlossene Lagerung, zügige Einbringung und ein sauberes Betriebsgelände.

Unser Anspruch ist es, Standorte professionell zu betreiben und mögliche Auswirkungen auf das Umfeld bereits bei der Planung und im laufenden Betrieb mitzudenken.

Ihnen fällt an einem Standort etwas auf?

Melden Sie sich direkt bei Hendrik, Operative Leitung — +49 162 1589226. Wir gehen jedem Hinweis nach und melden uns zurück.

Das Team von ReGen Biogas vor den Fermentern der Biogasanlage Altenebstorf
Verkehr mitdenken

Lieferwege gehören zum Standort

Zur Versorgung einer Biogasanlage gehören Anlieferungen von Rohstoffen und der Transport von Materialien rund um den Standort.

Der Verkehr zu einer Biogasanlage ist im Wesentlichen landwirtschaftlicher Verkehr: Gülle, Mist und Erntereste aus Betrieben der Umgebung, dazu der Rücktransport der Gärreste auf die Flächen. Das sind Fahrten, die in einer landwirtschaftlich geprägten Region zum Alltag gehören. Ein Standort verursacht deshalb kein übermäßiges Verkehrsaufkommen — die Anlieferung verteilt sich über das Jahr, mit Spitzen zur Erntezeit.

Wir möchten Lieferstrukturen deshalb möglichst vorausschauend organisieren und eng mit regionalen Partnern zusammenarbeiten. Die Nähe zu landwirtschaftlichen Betrieben und Lieferanten kann dabei helfen, Transportwege sinnvoll zu gestalten.

Je nach Standort unterscheiden sich die betrieblichen Voraussetzungen. Deshalb betrachten wir Logistik und Verkehrswege immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Umfeld.

Fragen zu einem ReGen-Standort?

Sie vertreten eine Kommune, leben in der Nähe eines Standorts oder möchten mehr über den Betrieb unserer Anlagen erfahren? Sprechen Sie uns gerne an.